Update zur Reform der EU Entsenderichtlinie: Gleiches Geld für gleiche Arbeit

Ende Mai 2018 hat das EU-Parlament die Reform der Entsenderichtlinie verabschiedet. Ab 2020 sollen in allen EU-Mitgliedstaaten die gleichen Entsendebedingungen gelten.

Nach Inkrafttreten der EU-Entsenderichtlinie haben die EU-Mitgliedsstaaten zwei Jahre Zeit die Neuerungen in nationales Recht umzusetzen.

Was bedeutet die Reform für Schweizer Unternehmen?
Zunächst bleibt abzuwarten, wann die Neuerungen definitiv beschlossen werden und in nationales Recht der Mitgliedstaaten umgesetzt werden. Schweizerische Unternehmen müssen dann die neuen Regelungen beachten, wenn sie Arbeitnehmer in einen EU-Mitgliedstaat entsenden. Für Entsendungen aus einem EU-Mitgliedsstaat in die Schweiz ergeben sich auch nach einer Reform der EU-Richtlinie zunächst keine Abweichungen. Die Schweiz ist nicht zu einer Übernahme von Weiterentwicklungen des EU-Entsenderechts verpflichtet, wenngleich das bilaterale Freizügigkeitsabkommen mit der EU auf die Entsenderichtlinie von 1996 verweist und im Falle der Änderung ein Meinungsaustausch über die Auswirkungen auf das Funktionieren des Abkommens vorgesehen ist.

Die VSUD wird ihre Mitglieder im nächsten Newsletter über die Neuerungen informieren.