Wirtschaftsstandort Deutschland
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein föderalistischer Staat, der aus 16 Bundesländern gebildet wird. Mit fast 82 Millionen Einwohnern zählt Deutschland zu den am dichtesten besiedelten Flächenländern der Erde.
Deutschland liegt in der Mitte Europas und grenzt an neun Nachbarländer: Schweiz, Österreich, Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Polen und Tschechien.
Als Gründungsmitglied der Europäischen Union (EU) ist Deutschland deren bevölkerungsreichstes Land und bildet mit insgesamt 17 EU-Mitgliedstaaten eine Währungsunion, die Eurozone. Es ist Mitglied der Vereinten Nationen, der OECD, der NATO, der OSZE, des Europarates, der G8 und der G20.
Gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt ist Deutschland die größte Volkswirtschaft Europas und viertgrößte der Welt. Im Jahr 2009 war es die zweitgrößte Export- und drittgrößte Importnation. Der Human Development Index zählt Deutschland zu den sehr hoch entwickelten Staaten.
Handelspartnerschaft Deutschland - Schweiz
Die Bundesrepublik Deutschland ist für die Schweiz mit rund 20% aller Exporte (38 Mrd. CHF) und 30% (57 Mrd. CHF) aller Einfuhren der bedeutendste Handelspartner. Wichtigste Produkte sind Maschinen, chemische Produkte, pharmazeutische Erzeugnisse, unedle Metalle und Waren sowie Präzisionsinstrumente.
Der Gesamtbestand der schweizerischen Direktinvestitionen in Deutschland beträgt derzeit ca. 30 Mrd. CHF. Die in Deutschland tätigen Schweizerischen Unternehmen beschäftigen rund 220.000 Personen und rangieren damit an sechster Stelle der ausländischen Investoren.
Der deutsche Wirtschaftsstandort bietet für schweizerische Unternehmen aufgrund der Sprache, der kulturellen Gemeinsamkeiten und der ähnlichen Rechtssysteme das ideale Umfeld für den Zutritt in den europäischen Markt.
Weitere Standortvorteile sind:
- Qualität von Forschung und Entwicklung,
- Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter,
- Infrastruktur (Verkehr und Telekommunikation),
- Verfügbarkeit erstklassiger Zulieferer,
- Produktivität,
- Rechtssicherheit,
- politische Unterstützung und Fördermöglichkeiten.
Die ostdeutschen Bundesländer stellen insbesondere für schweizerische KMU wegen der zentralen Lage und der geschilderten Standortvorteile eine interessante Alternative zu einem direkten Engagement in den osteuropäischen Staaten dar.
Interessante Links für Sie:
Weitere Länderinformationen über Deutschland vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO.
Osec - das Kompetenzzentrum für Schweizer Aussenwirtschaftsförderung.
Die Osec, mit Sitz in Zürich und Filialen in Lausanne und Lugano, kümmert sich im Auftrag des Bundes um die Förderung der schweizerischen Aussenwirtschaft.
Direktinvestitionen Deutschland - Schweiz
Nach der Statistik der Schweizer Nationalbank vom Dezember 2010 betrugen die schweizer Direktinvestitionen (Kapitalexport) nach Deutschland 2009 3.121 Mio. CHF (2008 = 5392 Mio. CHF) womit der Kapitalbestand (Buchwert) sich von 55.488 in 2008 auf 55.861 Mio. CHF erhöht. Der Personalbestand Schweizer Unternehmen in Deutschland weist zum Jahresende 2009 251.022 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus (2008 = 251.060).
Die deutschen Direktinvestitionen in die Schweiz (Kapitalimporte) betrugen 2009 1.521 Mio. CHF (2008 = 180; 2007 = 2310 und 2006 = 15.299 Mio. CHF). Der Kapitalbestand (Buchwert) erhöht sich damit von 2008 in Höhe von 33.007 Mio. CHF auf 33.185 Mio. CHF in 2009 jeweils zum Jahresende. Der Personalbestand deutscher Unternehmen in der Schweiz weist nach 2007 53.526 und 2008 56.361 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 2009 einen leichten Rückgang auf 53.952 aus.
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